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Gefahr durch die Sonne

Der Zusammenhang zwischen Sonneneinstrahlung und Hautkrebs ist eindeutig gesichert!

Setzen wir uns der Sonne zu lange oder ungeschützt aus, kommt es zum Sonnenbrand, der die Haut dauerhaft schädigt. Besonders gefährdet sind Kinder, denn ihre junge zarte Haut ist sehr empfindlich. Dazu kommt, dass jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko, im Erwachsenenalter an Hautkrebs zu erkranken, erhöht. Die Haut vergisst keine Jugendsünden.

Alternative Solarium?

Solarien haben vor allem im Winter Hochkonjunktur, denn braune Haut steht für Vitalität und Gesundheit.
Was viele aber leider nicht wissen: Die in den Solarien eingesetzte künstliche UV-Strahlung kann dieselben akuten und chronischen Schäden anrichten wie die natürliche Sonneneinstrahlung. Grundsätzlich kann laut Bundesamt für Strahlenschutz die Nutzung von Solarien außerhalb medizinischer Anwendung nicht empfohlen werden. Speziell Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind besonders gefährdet und sollten keine Bräunungsgeräte benutzen.

Sonnenschutz

Nicht nur der Sonnenbrandauslösende UVB-Anteil des Sonnenlichtes birgt ein hohes Risiko für eine Hautkrebserkrankung, auch der bräunende UVA-Anteil ist ins Zwielicht geraten. Er wird für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich gemacht. Aus diesem Grundsätzlich sollte ein Sonnenschutzmittel verwendet werden, das UVA- und UVB-Filter enthält. Empfehlenswert ist ein Lichtschutzfaktor im UVB-Bereich von 20, daneben sollte das Präparat unparfümiert, wasserfest und nicht zu alt sein.

Für Kinder gibt es einen speziellen Lichtschutz, der nicht in die Haut eindringt, sondern bereits auf der Haut das Licht reflektiert. Die Sonnenschutzmittel sind als „mineralische Lichtschutzpräparate“ in Apotheken und gut sortierten Drogeriemärkten erhältlich.

Babys und Kleinkinder gehören gar nicht in die direkte Sonne. Als Sonnenschutz für Kinder empfiehlt sich ein Hut mit breiter Krempe oder eine Kappe mit Nackenschutz.

Sonnenschutz im Winter

Gerade im Winter darf der Schutz vor UV-Strahlung nicht vernachlässigt werden. Der Schnee reflektiert die UV-Strahlung und verstärkt sie dadurch. Die Einwirkung ist umso intensiver, je höher man sich im Gebirge aufhält. Daher gilt für alle Wintersportler, dem UV-Schutz rege Aufmerksamkeit zu schenken und empfindliche Partien (Augen, Nase und Lippen) sehr sorgfältig zu behandeln.
Besonders wichtig: Schutz der Lippen durch Verwendung eines Lippenpflegestiftes mit UV-Schutz und Schutz der Augen durch eine geeignete Sonnenbrille.

Wissenswertes

Kleidung ist der beste Sonnenschutz. Ein weißes T-Shirt hat aber nur einen Lichtschutzfaktor 8. Empfehlenswert ist eine lockere Kleidung aus Naturfasern, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille mit CE-Zeichen. Das erste Sonnenbad im Schatten nehmen, aber auch hier aufpassen: Hautbelastung durch UVA-Licht (deshalb bräunt die Haut auch im Schatten). Die Mittagssonne vermeiden (Siesta zwischen 11 und 15 Uhr), denn da ist die UV-Belastung am größten. Bei Hauterkrankungen und Medikamenteneinnahme vor dem Urlaub auf jeden Fall mit dem Arzt sprechen. Manche Medikamente können die Reaktion der Haut auf Sonneneinstrahlung beeinflussen.

Aktuelle UV-Werte unter www.uv-index.de
Sonnenschutz-Link für den Urlaubsort: www.uv-check.de
Allgemeine Informationen: www.sonne-mit-verstand.de

Achten Sie unbedingt regelmäßig auf Hautveränderungen. Für den Hautkrebs gilt:
Frühzeitig erkannt, ist fast immer geheilt!
Nutzen Sie daher regelmäßig unser Hautkrebsscreening.

Die Haut im Winter...

  • erstellt am: 12.10.2010 zuletzt aktualisiert am: 12.06.2012
  • Autor: Dr. Hans-Joachim und Claudia Willerding